Die Kleingartenanlage mit Aussicht
Chemnitz, Steinwiese / Crimmitschauer Wald

Gartentipps und Wissenswertes

Haben Sie sich schon immer gefragt wie ganz einfach Unkraut entfernt werden kann oder
welcher Mist sich am besten zum düngen eignet? Hier erfahren Sie von uns allerlei
Wissenswertes sowie Tipps für Ihren Garten. Wir möchten Ihnen dazu verschiedene Bücher
und Zeitschriften empfehlen, woraus Sie sich noch mehr Wissen aneignen können.
Am Ende dieser Seite erwartet Sie ein leckeres Rezept zum nachkochen,
passend zur Jahreszeit.

Diese sind:

1. Böhmig, Franz: Rat für jeden Gartentag. Radebeul: Neumann-Verlag, 1965
kann z.B. über Weltbild in neuer Ausführung bestellt werden

2. ohne Autor: 1000 Garten Tipps - Die besten Tipps für Garten, Balkon und Terrasse. Köln:
Neumann & Göbel Verlagsgesellschaft mbH, ohne Datum
ISBN: 3-625-53018-X

3. Hattatt, Lance: Gärten farbig gestalten. UK: Parragon, 2003
ISBN: 0-75259-613-6

4. Die Zeitschrift Gartenfreund-Verbandszeitschrift für das Kleingartenwesen. Hier erfahren Sie ebenfalls wichtige Tipps rund um den Garten sowie Verbandsnachrichten des LSK.

5. Das Welt der Wunder Magazin insbesondere die Ausgabe 5/18.
Die Inhalte des Magazins haben zwar nicht immer mit dem Kleingartenwesen zu tun sind aber dennoch sehr empfehlenswert. Hier erfahren Sie spannende Fakten aus verschiedenen Bereichen wie z.B. Geschichte, Natur, Tierwelt oder Kosmos. In der genannten Ausgabe des Magazins sind spannende Fakten und Darstellungen bezüglich "Das Welt-Wunder in unserem Garten" enthalten.
Falls Sie Interesse an den Zeitschriften oder auch Büchern haben, können Sie sich entsprechend beim Verlag oder Herausgeber erkundigen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß! Volksgesundheitkatze



Nun kommen wir zu einer Auswahl von Gartentipps, die Sie im neuen Gartenjahr anwenden können. In der kalten Jahreszeit suchen viele Tiere Nahrung, um den Winter zu überstehen. Wir möchten Sie daher bitten, unsere Tiere insbesondere unsere Vögel sowie Eichhörnchen mit der passenden Nahrung ausreichend zu füttern. Bitten achten Sie auch darauf, in Ihren Garten ausreichend Unterschlupfmöglichkeiten anzubieten. Ein einfacher Haufen aus Zweigen oder aus Laub genügt bereits, damit z.B. unsere Igel es im Winter warm und gemütlich haben.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim ausprobieren!

Tipp 1:
Haben Sie Unkraut z.B. im Beet oder zwischen Ihren Steinplatten können Sie einfach heißes Wasser über das Unkraut kippen. Dies zerstört die Zellen der Pflanze und Sie können sie einfach entfernen.

Tipp 2:
Schneiden Sie Ihren Rasen nie zu tief ab im Sommer! Ein zu kurzer Rasen trocknet im Sommer regelrecht aus. Statt einem satten Grün zeigt sich im schlimmsten Fall Ihr Rasen von einer Braunen Seite.

Tipp 3:
Räumen Sie Ihren Garten am besten nicht zu sauber auf. Ein heruntergefallener Apfel oder auch Pflaume wird gern von verschiedenen Insekten und Kriechtieren noch verspeist. Falls Sie abgeschnittene Äste oder Zweige von Ihrem Baumschnitt noch im Garten liegen haben werfen Sie diese nicht weg! Sie können an einer geeigneten Stelle in Ihren Garten auf einem Haufen gelegt werden. Kleintiere sowie Kriechtiere können dies dann als Unterschlupf oder Kinderstube nutzen.

Tipp 4:
Wässern Sie Ihre Pflanzen nie in der Mittagsstunde. Für das Gießen eignen ich am besten der Morgen oder der Abend. Falls Ihre Topfpflanzen z.B. im Balkon trocken sind können sie diese über ein Vollbad in einem geeigneten Gefäß wässern.

Tipp 5:
Bringen Sie Wechsel in Ihre Beete. Die beste Methode ist die Dreifelderwirtschaft bzw. Vierfelderwirtschaft wie es die Landwirte bereits schon lange Zeit betreiben. Achten Sie dabei darauf, dass manche Pflanzen Starkzehrer, Mittelzehrer oder Schwachzehrer sind. Diese Einteilung richtet sich nach dem Stickstoffbedarf, den die Pflanze hat. Schwachzehrer zum Beispiel entziehen dem Boden wenig Stickstoff. Werden die Pflanzen nicht jedes Jahr gewechselt führt dies zu einer Monokultur und somit auch zu Bodenmüdigkeit. Der Wechsel bewirkt, dass der Boden wieder an Stoffen angereichert wird. Klassische Starkzehrer sind z.B. die Kartoffel, der Spargel oder die Tomate. Zu den Mittelzehrern gehören z.B. die Erdbeere, die Zwiebel, die Karotte oder der Salat. Schwach zehrende Pflanzen sind z.B. die Buschbohnen, die Kreuzblütengewächse, die Erbse, die Radieschen oder die Kresse bzw. Kräuter.

Tipp 6:
Möchten Sie Ihre Pflanzen mit Mist düngen tuen Sie das besser nicht so wie es die Landwirte durchführen. Nutzen Sie möglichst kompostierten Mist. Dazu eignet sich am besten frischer Stalldung. Falls Sie eine Trockentoilette haben verfügen Sie bereits über das nötige Düngemittel. Die Hinterlassenschaften können Sie einfach auf Ihren Kompost schaffen.

Tipp 7:
Falls Ihre Pflanzen Pilzkrankheiten aufweisen können Sie Schachtelhalm verwenden. Oft gibt es das sogenannte Schachtelhalmextrakt käuflich zu erwerben. Sie können Ihn aber auch selbst herstellen. Dafür können Sie getrockneten Schachtelhalm mit kaltem Wasser ansetzen und eine halbe Stunde kochen. Das Extrakt eignet sich am besten für Birnen mit Birnengitterrost.

Tipp 8:
Möchten Sie Ihre Pflanzen vor der prallen Sonne schützen können Sie eine Bodendecke auflegen. Dazu können Sie Stroh, Rasenschnitt, Laub, Heu oder Schilf nutzen.

Tipp 9:
Abgeblühte Blütenstiele sollten möglichst entfernt werden, da sonst die Aufbaustoffe für die Samenkapsel den Vorräten für die nächstjährige Knolle entziehen.

Tipp 10:
Geerntete Kartoffeln sollten möglichst keine grünen Stellen aufweisen. Grüne Stellen entstehen nur, wenn Sonnenlicht an die Kartoffel gelangt. Derartige Kartoffeln sind genauso giftig wie unreife Tomaten. Sie brauchen aber grün gewordene Kartoffeln nicht wegzuwerfen. Es genügt, wenn Sie die grünen Stellen großzügig wegschälen.

Weitere nützliche Tipps können Sie aus den genannten Büchern entnehmen oder Sie befragen einfach Herrn Google.

Und nun präsentieren wir Ihnen unser Rezept! Viel Spaß beim nachkochen.

Rhabarberkuchen mit Vanillecreme und Streusel


Hierzu eignet sich wunderbar Ihr eigener geernteter Rhabarber aus dem Garten!

Zutaten:
Für den Teig:
- 100 g Butter
- 80 g Zucker
- 1 Pkt. Vanillezucker
- 2 Ei(er)
- 75 g Schmand
- 180 g Mehl
- 1 TL Backpulver, gehäuft
Für die Creme:
- 1 Pkt. Puddingpulver, Vanille
- 40 g Zucker
- 375 ml Milch
- 125 g Schmand
Für den Belag:
- 800 g Rhabarber, geschält gewogen
Für die Streusel:
- 200 g Mehl
- 100 g Zucker
- 1 Pkt. Vanillezucker
- 150 g Butter, kalte
Zimt, nach Geschmack und Puderzucker, zum Besträuen
Zubereitung:
Der Teig:
1. Rhabarber schälen, in kleine Stücke schneiden und zuckern -> ca. halbe Stunde ziehen lassen
2. Rhabarber in Sieb gut abtropfen lassen
3. aus Zutaten für Teig Rührteig herstellen -> in gefettete Springform -> bei 180 ° im vorgeheizten Backofen 15 Minuten vorbacken
Für die Streusel:
4. Mehl, Zucker, Vanillezucker und Zimt mit Butter zu krümeligen Masse verkneten
Für den Belag:
5. Pudding mit Zucker und Milch kochen und unter ständigem Rühren etwas abkühlen lassen -> Schmand unterrühren und auf Kuchenboden verteilen
6. Rhabarberstücke verteilen und die Streusel darüber streuen
7. Kuchen bei 180° ca. 30 – 35 Minuten fertig backen lassen -> in Form auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen
Wir wünschen Guten Appetit!