Die Kleingartenanlage mit Aussicht
Chemnitz, Steinwiese / Crimmitschauer Wald

Informationen

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen.



Wie fast überall auf der Welt müssen auch in einem Verein bestimmte Regeln eingehalten werden. Diese Regeln sind speziell in einer sogenannten Satzung geregelt. Adäquat zu der Satzung existiert eine Gartenordnung. Sicherlich fragen Sie sich jetzt was es genau mit der Satzung und der Gartenordnung auf sich hat. Selbstverständlich erklären wir es Ihnen.
Kommt ein neues Mitglied in unseren Verein wird ihm als erstes die Satzung und die Gartenordnung überreicht. Die Gartenordnung ist mit einer Art Hausordnung zu vergleichen. Die Satzung hingegen regelt Rechte und Pflichten und ist unser Gesetz. Zusätzlich zu den genannten Dokumenten gehören die Rahmenkleingartenordnung des LSK sowie die Beitrags- und Gebührenordnung ebenfalls dazu, die dem neuen Mitglied auch überreicht werden. Alle Mitglieder haben sich an die Regularien zu halten, um den Vereinsfrieden zu wahren und rechtliche Probleme abzuwenden. Die Satzung, Gartenordnung, die Rahmenkleingartenordnung des LSK und die Beitrags- und Gebührenordnung stehen als Download in PDF-Format auf dieser Webseite bereit.
Neben den o.g. Dokumenten kommt nun der Pflichstunden Nachweis dazu. Dieser steht ausschließlich für unsere Mitglieder zur Verfügung, die ihre Pflichstunden ableisten möchten! Der Vorstand bzw. die vom Vorstand bevollmächtigte Person gibt die Tätigkeiten vor, wodurch die Pflichtstunden abgeleistet werden können. Andernfalls sind Absprachen möglich. Der Nachweis kann einfach ausgedruckt und korrekt ausgefüllt dem Vorstand oder einer vom Vorstand bevollmächtigten Person vorgezeigt werden. Von dieser Person wird der Nachweis geprüft und unterzeichnet. Das Nachweis Dokument kann auch von einem unserer Arbeitsbrigade Mitarbeitern auf dem Bauhof angefordert werden.









Die wichtigsten Informationen aus den genannten Dokumenten möchten wir nun für Sie zusammenfassen.



1. Nicht gestattete Pflanzen in der Gartenanlage.
Ein immer wieder gern gesetztes Gewächs ist die sogenannte Thuja auch bekannt als Lebensbaum oder Koniferen. Laut Rahmenkleingartenordnung des LSK Punkt 2.3. und Anlage 02 sind derartige Gewächse untersagt zu pflanzen! Sie gelten als Wirtspflanze bzw. Zwischenwirtspflanze des Feuerbrandes (Birnengitterrost). Der Feuerbrand befällt besonders Birnenbäume und hinterlässt auf dem Blättern gelb bis orange farbige Flecken, die nach gewisser Zeit auf der Unterseite des Blattes ausbrechen. Nicht nur die Blätter werden befallen! Die Früchte leiden ebenfalls darunter, indem sie im frühen Wachstumsstadium einfach braun werden und abfallen. Deshalb legen wir allen unseren Mitgliedern sowie denen, die Mitglied werden wollen, ans Herz derartige Gewächse nicht zu pflanzen! Wurden dennoch neue Koniferen gepflanzt möchten wir ausdrücklich darauf hinweisen die Gehölze zu entfernen! Kommen wir den Forderungen des LSK nicht nach, kann unser Verein die Gemeinnützigkeit verlieren, das bedeutet, dass hohe Kosten für uns alle zukommen. Es ist jedoch nicht nur die Gemeinnützigkeit, die wir verlieren können. Werden diese Forderungen nicht eingehalten bieten wir Investoren Angriffspunkte, wodurch wir eine Kündigung unseres Pachtlandes ihnen erleichtern. Sicherlich ahnen Sie schon was das im Klaren bedeutet, jedoch wollen wir Ihnen keines Wegs Sorgen bereiten.
Neben den Lebensbäumen sind Wald-, Park- und Friedhofsgehölze ebenfalls nicht gestattet. Dazu gehört auch die Eibe, die oft gepflanzt wird. Dies war lediglich ein kurzer Auszug aus der Rahmenkleingartenordnung des LSK. Wir möchten Sie deshalb bitten die Rahmenkleingartenordnung, die Gartenordnung, die Satzung sowie die Beitrags- und Gebührenordnung sich aufmerksam durchzulesen und sich danach zu richten. Vielen Dank. Falls Sie sich jetzt fragen, wie die genannten Pflanzen genau aussehen stehen Ihnen entsprechende Abbildungen zur Verfügung.

Abendländischer Lebensbaum

Abendländischer Lebensbaum

Abendländischer Lebensbaum

Abendländischer Lebensbaum reife Zapfen

Abendländischer Lebensbaum
reife Zapfen

Abendländischer Lebensbaum junge Zapfen

Abendländischer Lebensbaum
junge Zapfen

Abendländischer Lebensbaum Zapfen

Abendländischer Lebensbaum
Zapfen

Morgenländischer Lebensbaum

Morgenländischer Lebensbaum

Morgenländischer Lebensbaum

Morgenländischer  Lebensbaum Triebe

Morgenländischer Lebensbaum
Triebe

Morgenländischer Lebensbaum Zapfen

Morgenländischer Lebensbaum
Zapfen

Morgenländischer Lebensbaum Zapfen Skizze

Morgenländischer Lebensbaum
Zapfen Skizze

Riesen Lebensbaum

Riesen Lebensbaum

Riesen Lebensbaum

Riesen Lebensbaum junge Zapfen

Riesen Lebensbaum
junge Zapfen

Riesen Lebensbaum reife Zapfen

Riesen Lebensbaum
reife Zapfen

Riesen Lebensbaum Zapfen

Riesen Lebensbaum Zapfen

Virginischer Wacholder

Virginischer Wacholder

Virginischer Wacholder

Virginischer Wacholder Früchte

Virginischer Wacholder Früchte

Eibe

Eibe Krone

Eibe Krone

Eibe rote Samenmäntel

Eibe rote Samenmäntel

Eibe Samenmäntel

Eibe Samenmäntel

Eibe männliche Blüten

Eibe männliche Blüten

Japanische Nusseibe

Japanische Nusseibe

2. unerlaubte Zweitbauten
Nachdem wir ausdrücklich auf nicht gestatte Gewächse eingegangen sind möchten wir uns nun dem Thema unerlaubte Zweitbauten widmen. Sicherlich ist es Ihnen jetzt schon etwas mulmig geworden aber Gesetze bringen oft einen eigenartigen Nachgeschmack.
Uns ist oft aufgefallen, dass zusätzliche Geräteschuppen, Häuschen oder auch Sichtschutzwände fest auf den Gartengrundstücken installiert wurden. Wir möchten Sie deshalb darauf aufmerksam machen, dass die genannten Objekte unter Zweitbauten gelten und deshalb unzulässig sind. Oft wird in einem Gartenfachgeschäft oder im Baumarkt vermittelt, dass derartige Objekte auch im Kleingarten Verwendung finden können. In gewisser Weise haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch recht jedoch nicht, wenn es um einen Kleingarten in einer Gartensparte geht. Das sollte Sie jedoch nicht abschrecken. Schließlich gibt es schöne und zugleich clevere Alternativen! Anstatt einem spärlichen Sichtschutz, wie sie im Baumarkt oder Gartenfachmarkt zu finden sind, können Sie Pflanzen verwenden. Nehmen Sie einfach entweder hochwachsende Blumen oder Sträucher, wovon Sie auch naschen können. Besonders eignen sich auch Kletterpflanzen wie z.B. Wein oder die asiatische Kiwi-Pflanze. Sicherlich sagen Sie sich jetzt, dass jedoch die Pflanzen eine Zeit brauchen groß zu werden. Diese Sorge ist jedoch unbegründet. Ehe der Garten eines Gärtners/ einer Gärtnerin die Form annimmt, die er/ sie sich schon immer erträumt hat vergehen mindestens 3 Jahre. Die lange Wartezeit zahlt sich jedoch aus. Ihr Garten verwandelt sich in einem blühenden Imperium. Umgeben von Pflanzen, die auch wohl duften und wovon Sie naschen können lässt es sich gleich viel entspannter die Seele baumeln lassen. Nebenbei werden es auch die Tiere wie z.B. Bienen oder Vögel es Ihnen danken. Dank der Pflanzenvielfalt wird den unzähligen Insekten eine Nahrungsgrundlage geschaffen und können sich vermehren. Von der Vermehrung der Insekten profitieren auch die Vögel und andere Lebewesen. Ein Gartenliebhaber wird dies zu schätzen wissen. Klingt das nicht gut?
Ihre Gartengeräte finden auch ohne einem Geräteschuppen Platz. Oft ist in den Lauben ein integrierter Geräteschuppen vorhanden. Viele Mitglieder bekommen dort sogar eine Werkbank zum Arbeiten unter.
Falls Ihnen nun vor Schreck eingefallen ist, dass sich ein derartiger Zweit bau in Form eines kleinen Häuschens auf ihrem Gartengrundstück befindet möchten wir sie vorerst beruhigen. Es gibt, wie oft im Leben, auch hier eine Ausnahme. Ist das Häuschen z.B. für Bienen angedacht und Sie sind Imker darf die Hütte bedenkenlos stehen bleiben.
Wir möchten mit diesen Informationen Ihnen nicht die Laune am gärtnern nehmen oder den Wind aus den Segeln nehmen. Falls Sie sich jetzt verunsichert fühlen können Sie einfach mit uns Kontakt aufnehmen. Wir stehen Ihnen gern zur Verfügung und finden für Sie eine Lösung, damit sie stets Freude an Ihrem Garten haben.
Der nächste und letzte Punkt, den wir Ihnen gern vorstellen wollen, ist der Einsatz von Giften, Pestiziden oder Unkrautvernichtern.

3. Der Einsatz von Gift & Co
Uns ist vermehrt zu Ohren gekommen, dass einige Gärtner Gift im Garten einsetzen, um z.B. Mäuse und weiteres Vermeintliches Ungeziefer fern zu halten. Wir möchten ausdrücklich appellieren Gift, Pestizide oder Unkrautvernichter auf chemischer Basis nicht einzusetzen! Sie fügen nicht nur der Natur erheblichen Schaden zu, sondern auch Ihnen selbst. Oft werden in der Landwirtschaft derartige Präparate eingesetzt wodurch bereits verheerende Folgen entstanden sind. Teilweise verschmutzen diese Substanzen das Grundwasser und kann nur mit viel Aufwand vom Wasserwerk gereinigt werden. Vorhandene Restbestände im Wasser sind nicht auszuschließen! Sie haben nicht nur verheerende Auswirkungen auf das Grundwasser. Es ist bekannt, dass Bienen und andere Tiere darunter Leiden und letztendlich vollenden. Es ist fast schon vergleichbar, wenn Sie angenommen ein Glas voll Strychnin aufnehmen würden. Allein der Gedanke daran stimmt einen schon anders. Auch hier können wir Sie gern bei Unsicherheit beraten. Alternative Mittel können Sie auf unserer FAQ Seite nachlesen. Schauen Sie vorbei!
Zum Schluss möchten wir auf zwei letzte Sachen aufmerksam machen. Ein immer mehr bedeutsames Thema ist der Einsatz/ Verwendung von Plastik. Dazu möchten wir Sie darauf hinweisen naturfreundliche Produkte zu verwenden. Teilweise gibt es auf dem Markt bereits Alternativen wie z.B. Bio-Müllsäcke aus Mais- / Kartoffelmehl oder einfache Papiertüten. Für Ihre Einkäufe eignen sich am besten Stoffbeutel, mehrfach verwendbare Tragetaschen oder der gute alte Einkaufskorb bzw. das Einkaufsnetz.
Zu guter Letzt aber auch ein sehr bedeutsames Thema ist das Zusammenleben mit den Tieren. Uns ist zu Ohren gekommen, dass manche Gärtner z.B. Hasen totschlagen nur weil sie ihre Blumen abfressen. Das scheint zwar auf erster Hinsicht ärgerlich zu sein aber das Tier totzuschlagen ist 1. keine Lösung und 2. verantwortungslos. Schließlich schlagen wir auch nicht gleich jemanden tot, nur weil er die letzte Butter aus dem Kühlregal entnommen hat. Als Gärtner bzw. Naturfreund lebt man mit den Tieren zusammen und versucht sie zu unterstützen. Schließlich dringen wir Menschen in den Vorgarten der Tiere und grenzen durch Bebauung oder starker Bewirtschaftung ihren Lebensraum ein. Die noch vorhandenen Wälder aber auch unser heimischer Vorgarten und Kleingarten sind die letzten Rückzugsorte für sie. Bitte nehmen sie Rücksicht! Vielen Dank.
Sie sind nun am Ende dieser Webseite angelangt. Bestimmt fühlen sie sich jetzt ziemlich überrumpelt oder gar etwas erschöpft vom vielen Lesen. Dann können wir nur empfehlen entweder auf unserer Webseite weiter zu stöbern oder sich einfach in Ihren Garten zurückzuziehen.
Sie haben noch keinen Garten? Kein Problem dann nutzen Sie geschwind unsere Kontaktdaten!